Liebe Bibliophile, Bücherliebhaber*innen, Vielleser*innen, Gelegenheitsleser*innen und Schmökerfreund*innen,
heute ist Euer Tag, unser Tag. Der Tag, der unsere Lesesucht feiert und hochleben lässt.
Und ist es nicht vor allem dieses Jahr ein ganz besonderer Welttag des Buches?
Die Corona-Krise bremst uns alle gewissermaßen aus.
Grenzen sind geschlossen,
Menschen isoliert,
eingeschränkt,
allein?
Nicht erst Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" zeigte, dass Worte wie Umarmungen umhüllen können.
Was ruft das Rascheln von Seiten in Euch hervor?
Erling Kagge beschreibt die Stille in uns, die ich auch zwischen den Seiten, gefangen in einer guten Geschichte, erleben kann.
Wer ein gutes Buch liest, findet einen neuen Zugang zur Welt.
Literatur birgt so viele Emotionen,
sich von einem Fremden, einer Fremden verstanden fühlen,
kann so viel wachrufen.
Und in unserer Fantasie können wir überall hinreisen, in Welten fliehen und wieder zurückfinden.
Deshalb möchte ich heute auch, zum Welttag des Buches, ein Buch an Euch verschenken.
So wie ich das früher auf "Wonderworld of Books" ebenfalls immer gemacht habe.
Ich wollte Euch ein Buch schenken, das eine Bedeutung für mich hat.
Und da habe ich mich für "1984" von George Orwell entschieden, das ich selbst gerade lese.
Jetzt denkt Ihr wahrscheinlich erstmal, dass die Geschichte zu deprimierend für die aktuelle Zeit ist. Aber das glaube ich nicht. Und möchte Euch ein wenig von der Bedeutung, die dieses Buch für mich hat, erzählen.
1984 beschreibt eine Welt ohne Wahrheit, Festhalten, Geschichtsschreibung. Es gibt keine Vergangenheit, keine Geschichte, aus der man lernen kann.
"1984" war das Lieblingsbuch meines Geschichtelehrers, bei dem ich damals Abitur gemacht habe.
Ich bin durch Zufall in den Geschichte-Leistungskurs gerutscht und hatte am Anfang mit starken Selbstzweifeln zu kämpfen.
Ich habe mir das einfach nie zugetraut. Auch in Gemeinschaftskunde waren unsere Kurse sehr stark von Schüler*innen dominiert, die sich in Parteien politisch engagieren, wodurch ich mich sehr habe einschüchtern lassen.
Fakt ist: Geschichte wurde mein absolutes Lieblingsfach und das habe ich vor allem diesem Lehrer zu verdanken.
Dieses Buch hat ihn dazu motiviert, Geschichte zu studieren (und Lehrer zu werden).
Ich lese es nun und bin ihm sehr dankbar dafür, dass ich dank seines großartigen Unterrichts ein tiefes Geschichtsinteresse bekam und Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten.
Heute studiere ich Politikwissenschaften im Nebenfach und habe ein halbes Jahr Masterkurse in Frankreich im Auslandssemester belegt.
Ohne ihn wäre mein Weg sicherlich ganz anders verlaufen.
Genug meiner persönlichen Verbindung zu "1984". Nun möchte ich Euch die Chance geben, ebenfalls in diese dystopische Welt einzutauchen.
Erzählt mir einfach in einem Kommentar unter diesem Beitrag, ob Ihr ein Lebensbuch habt! Oder: Welches Buch hat Euch zuletzt Kraft gegeben?
Der Gewinner wird hier auf meinem Blog veröffentlicht und erhält eine Mail, wenn Ihr mir Eure E-Mail-Adresse hinterlasst.
heute ist Euer Tag, unser Tag. Der Tag, der unsere Lesesucht feiert und hochleben lässt.
Und ist es nicht vor allem dieses Jahr ein ganz besonderer Welttag des Buches?
Die Corona-Krise bremst uns alle gewissermaßen aus.
Grenzen sind geschlossen,
Menschen isoliert,
eingeschränkt,
allein?
Neulich habe ich mir wieder gedacht "Wenn alles verschwindet, bleiben Worte."
Nicht erst Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" zeigte, dass Worte wie Umarmungen umhüllen können.
Was ruft das Rascheln von Seiten in Euch hervor?
Erling Kagge beschreibt die Stille in uns, die ich auch zwischen den Seiten, gefangen in einer guten Geschichte, erleben kann.
Wer ein gutes Buch liest, findet einen neuen Zugang zur Welt.
Literatur birgt so viele Emotionen,
sich von einem Fremden, einer Fremden verstanden fühlen,
kann so viel wachrufen.
Und in unserer Fantasie können wir überall hinreisen, in Welten fliehen und wieder zurückfinden.
Deshalb möchte ich heute auch, zum Welttag des Buches, ein Buch an Euch verschenken.
So wie ich das früher auf "Wonderworld of Books" ebenfalls immer gemacht habe.
Und da habe ich mich für "1984" von George Orwell entschieden, das ich selbst gerade lese.
Jetzt denkt Ihr wahrscheinlich erstmal, dass die Geschichte zu deprimierend für die aktuelle Zeit ist. Aber das glaube ich nicht. Und möchte Euch ein wenig von der Bedeutung, die dieses Buch für mich hat, erzählen.
"Bin ich der einzige, der ein Gedächtnis hat?"
1984 beschreibt eine Welt ohne Wahrheit, Festhalten, Geschichtsschreibung. Es gibt keine Vergangenheit, keine Geschichte, aus der man lernen kann.
"1984" war das Lieblingsbuch meines Geschichtelehrers, bei dem ich damals Abitur gemacht habe.
Ich bin durch Zufall in den Geschichte-Leistungskurs gerutscht und hatte am Anfang mit starken Selbstzweifeln zu kämpfen.
Ich habe mir das einfach nie zugetraut. Auch in Gemeinschaftskunde waren unsere Kurse sehr stark von Schüler*innen dominiert, die sich in Parteien politisch engagieren, wodurch ich mich sehr habe einschüchtern lassen.
Fakt ist: Geschichte wurde mein absolutes Lieblingsfach und das habe ich vor allem diesem Lehrer zu verdanken.
Dieses Buch hat ihn dazu motiviert, Geschichte zu studieren (und Lehrer zu werden).
Ich lese es nun und bin ihm sehr dankbar dafür, dass ich dank seines großartigen Unterrichts ein tiefes Geschichtsinteresse bekam und Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten.
Heute studiere ich Politikwissenschaften im Nebenfach und habe ein halbes Jahr Masterkurse in Frankreich im Auslandssemester belegt.
Ohne ihn wäre mein Weg sicherlich ganz anders verlaufen.
Genug meiner persönlichen Verbindung zu "1984". Nun möchte ich Euch die Chance geben, ebenfalls in diese dystopische Welt einzutauchen.
Erzählt mir einfach in einem Kommentar unter diesem Beitrag, ob Ihr ein Lebensbuch habt! Oder: Welches Buch hat Euch zuletzt Kraft gegeben?
Teilnahmebedingungen:
1.) Ihr müsst in Deutschland wohnen, da mir das Porto sonst zu hoch ist.
2.) Ihr seid mindestens 18 Jahre oder Eure Eltern sind einverstanden, dass Ihr teilnehmt.
3.) Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
4.) Außerdem übernehme ich keine Haftung, falls der Gewinn verloren gehen sollte.
4.) Außerdem übernehme ich keine Haftung, falls der Gewinn verloren gehen sollte.
5.) Mitmachen könnt ihr bis einschließlich Samstag, den 2. Mai 2020!
Der Gewinner wird hier auf meinem Blog veröffentlicht und erhält eine Mail, wenn Ihr mir Eure E-Mail-Adresse hinterlasst.
Es ist keine Voraussetzung Leser meines Blogs (via E-Mail oder Bloglovin z.B.) zu sein, allerdings würde ich mich natürlich sehr darüber freuen! :-)
Habt einen schönen, lesereichen Welttag des Buches!
Sonnige Grüße aus Passau,
Hannah







